August 2023 ~ Mut für Veränderung

 

Hallo Ihr Lieben,

 

 

 

Alles im Leben kommt zu seiner rechten Zeit – egal ob wir als Menschen es zu früh oder endlos spät empfinden...

 

 

 

Wir haben Herbstwind Anfang August und ich finde, er bringt ein unglaublich schönes und klares Licht mit sich.

 

 

 

Ich finde auch, dass Klarheit wahrlich willkommen ist in dieser Zeit ;-)

 

Abgesehen davon, dass sich so vieles in unseren Leben umkrempelt, fällt es mir wirklich schwer zu beschreiben, was derzeit geschieht und wie ich es erlebe... und das hat sicher nicht nur mit meinem sich neblig fühlenden Gehirn zu tun... ;-)

 

 

 

Es hat den Anschein, als würde das Leben zugleich einfacher und schwieriger werden. Einfacher in dem Sinn, dass Dinge des öfteren wie von selbst an ihren Platz fallen, dass es leichter fällt, Gewesenes abzuschütteln und in ein Jetzt einzutauchen, das unvoreingenommen und frei ist. Schwieriger, weil der Verstand oft so wenig zu fassen hat, weil die Ungewissheit ängstigt und weil sowohl die körperliche als auch die feinstoffliche Empfindsamkeit ziemlich schlauchen können.

 

 

 

Nach und nach gewöhnen wir uns wohl an diese neue Qualität des Im-Jetzt-Seins. Sie bringt eine immense Erleichterung, wenn wir das scheinbare Chaos darum herum und die Ungewissheit dessen, was vor uns liegt, loslassen können. Häufiger erlebe ich jetzt, wie mir die wichtigen Dinge im richtigen Moment einfallen, dass vieles wirklich mühelos fließt, wenn ich mich an dem ausrichte, was genau jetzt vor mir liegt und ansteht. Und wenn ich milde mit mir bin ;-)

 

 

 

Immer wieder geht es darum, die Beziehung zu sich selbst zu vertiefen und zu erfahren, wie wir uns selbst liebevoll nähren können. Darüber hinaus stellst Du vielleicht auch fest, dass Beziehungen mit anderen Menschen liebevoller werden, insbesondere in dem Maß, in dem Du Dich selbst besser annehmen kannst – und wenn die andere Person nicht gerade in einem engen oder chaotischen Dilemma steckt, wie es derzeit auch häufiger vorkommen kann.

 

 

 

Ich denke, jede*r von uns sortiert sich gerade komplett neu. Es mag sich überhaupt nicht so anfühlen. Aber wenn wir mit Abstand, später aus der Zukunft zurück schauen, werden wir merken, wie tiefgreifend der Wandel ist.

 

 

 

 

Obwohl es viel Begegnung und Austausch gibt, kam es mir in den letzten Wochen dennoch so vor, als wären wir noch in einer Art Kokon-Zustand.

 

Zum Teil stand es an, sich immer wieder auf sich zurück zu besinnen, zum Teil schien es einfach keinen Impuls zur Weiterbewegung zu geben. Und dann ist da auch eine Art Ängstlichkeit, sich dem Neuen zu stellen...

 

 

 

So saß ich vor einigen Wochen ziemlich verzweifelt am Bodensee bei einem eigentlich sehr schönen Ausflugswochenende. Ich hatte den Eindruck, dass ich einfach nicht aus meiner Haut heraus komme, dass ich ungeachtet allem Neuen stets auf die gleiche Art und Weise handle und reagiere, dass die menschliche Konditionierung zu stark ist für echte Veränderung und die Angst zu groß. Ich hatte den Eindruck, dass ich mich eigentlich gar nicht öffnen kann für das neue / andere Leben, das bereit steht. Ich fühlte mich gefangen in mir selbst und haderte mit dieser scheinbaren Unfähigkeit.

 

 

 

Inzwischen ist wieder klar, dass ich die Veränderung nicht TUN kann. Vielmehr geht es ja darum, Veränderung geschehen zu lassen. Sie vollzieht sich in ihrem eigenen Raum, Stil und Tempo. Unser Zutun ist, uns weder dagegen zu stellen um sie aufzuhalten, noch sie anzuschubsen und beschleunigen zu wollen. Unser Zutun ist die Hingabe, ihrem Tempo und ihrem Tiefgang zu vertrauen, beim Ein- und Ausatmen zu bleiben - um dann im für uns richtigen Moment aus neu erwach(s)ender Energie anders oder neu zu handeln … oder uns selbst dabei zuzusehen, wie es in und durch uns wirkt.

 

 

 

Ich weiß nicht, ob das gerade für alle gilt, aber ich denke als eine Überschrift für diesen schon länger andauernden Prozess würde ich „Die Auflösung von Kontrolle“ setzen.

 

Nach und nach gebe ich/gibt mein Verstand nach, wird weicher und durchlässiger. Nach und nach zeigt sich genau dadurch viel Schönes und Lichtvolles, das Mut macht auf die Weite, die vor uns liegt. All das geschieht scheinbar so langsam und dabei doch unglaublich schnell. Schale um Schale fällt von uns ab, wir werden durchlässiger, feiner, leichter und lichter, während unser Verstand sich scheinbar stumpf und blank anfühlt und die Emotionen einen Heilungsprozess nach dem anderen von selbst durchlaufen, solange wir sie nicht dabei stören.

 

 

 

Überhaupt ist das zur Zeit vielleicht doch eher eine Zeit, in der Strukturen in und um uns herum eher wegfallen als dass sich neue aufbauen. Durch das Wegfallen, wird so vieles klarer, einfacher, intensiver oder schlichtweg schöner als zuvor.

 

 

 

Lee Harris nannte Anfang des Sommers drei Arten von Intensität-Mustern, in denen wir uns in den Sommermonaten mehr oder weniger bewegen: 1. Hell leuchtende Intensität (Erleuchtungsmomente und Fließen mit der neuen Energie) 2. Loslass-Intensität (Heil-, Aufräum- und Trauerarbeit) und 3. Kokon-Intensität (Rückzug und die Basis mit sich selbst stärken).

 

Vielleicht findest Du Dich in einer dieser Intensitäten wieder – oder in allen abwechselnd.

 

 

 

Seit dem Vollmond im Wassermann am 1. August, hat sich etwas in der Energie verändert.

 

Ich glaube, es kommt nun noch eine 4. Intensität dazu:

 

Die des (offensichtlicheren) Umbruchs / Aufbruchs.

 

In mehreren Vorhersagen habe ich nun gehört, dass sich im August / September für viele Menschen die neue Richtung klarer zeigt, dass einige von uns recht plötzlich ihre Ärmel hochkrempeln und ihre Energie einbringen wollen, loslegen mit dem Aufbau einer neuen Struktur.

 

 

 

Falls Du also (auch) den Eindruck hast, dass trotz all dem Wandel für Dich alles irgendwie stehen bleibt oder nach Nebel aussieht, kann es sein, dass sich demnächst klarere Impulse zeigen, aus dem Innen oder von Außen an Dich herangetragen werden, die Dir eine neue Richtung aufzeigen oder Dich zum Handeln aufrufen. Wie immer kommt alles zu der für Dich richtigen Zeit und Du vertraust bei Entscheidungen am besten Deinem inneren Kompass. Nicht alles muss sich für Dich richtig anfühlen oder jetzt sofort umgesetzt werden. Jede*r ist auf ihrem/seinem Weg, genauso individuell, wie es unseren Seelen entspricht.

 

Und dennoch: ein kleiner Schritt in die gefühlte Richtung, kann nun wohl enorme Schubkraft erhalten.

 

 

 

Hierzu noch ein paar Anmerkungen:

 

  1. Es darf auf Dich zukommen.

  2. Du musst es Dir nicht erkämpfen.

  3. Du bist würdig.

  4. In Dir steckt mehr als Du denkst.

 

 

 

 

Nach dem Wochenende, an dem es mir scheinbar an Mut fehlte, mich zu verändern, kam mir die Idee, im Löwemonat August eine Meditation zum Thema Mut anzubieten.

 

Meine Erfahrung mit Euch zur Sommersonnwende war so schön leicht, dass ich mir dieses Format über Zoom auf Spendenbasis für ein paar weitere Termine vorstellen kann.

 

Es haben sich auch direkt innere Bilder gezeigt von neuen Erfahrungswelten, die unsere Seelen mit uns teilen möchten, wenn wir Mut gefasst haben, hineinzutreten.

 

Und nun, mit dem zusätzlichen Wissen um die Energie seit dem 1. August, macht es sogar noch mehr Sinn.

 

 

 

Denn es erfordert auch wirklich Mut, sich all dem zu stellen, was da bewusst und unbewusst auf uns einprasselt, um sich dann wieder als große Weite und Leere zu zeigen.

 

Wir alle sind unglaublich mutig, dass wir in dieser Zeit auf der Erde wandeln und durch unsere Prozesse der Wandlung gehen, dass wir bereit sind, das Neue wahrzunehmen und aufzunehmen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass unser menschliches Selbst das auch glauben und die Umsetzung davon erlauben kann.

 

 

 

Vielleicht hast Du Zeit und Lust wieder dabei zu sein?

 

Der Termin findet zum Löwetor, am Dienstag, 08.08. statt, um 20 Uhr. Es dauert ca. 40 Minuten (10 Min. Ankommen/Einführung, 30 Min. Meditation).

 

 

 

Der zweite angedachte Termin ist zur Tag- und Nachtgleiche am Donnerstag, 22.09. mit Yinyoga und Meditation. Uhrzeit folgt.

 

 

 

Lass Dir vom Wind den Rückenstärken und Dich tragen!

 

Herzliche Grüße

Patricia